|
 
Hamburger Naturschutzgebiete
Südlich von Hamburg:
Das Alte Land und Stade
Region Unterelbe – von Hamburg zur Nordsee
Jesteburger Puppenmuseum und Café
Filmmuseum Bendestorf
Märchenwanderweg in Jesteburg
Barfußpark Egestorf
Schleswig-Holstein:
Arboretum Ellerhoop
Planetenlehrpfad Wedel
Rosarium in Uetersen & Haseldorfer- und Wedeler Marsch
Almthof Appen
Ausflug mit Forschergeist in Geesthacht an der Elbe
Naturpark Lauenburgische Seen
KräuterPark in Stolpe
Der Gottorfer Globus im Barockgarten von Schloss Gottorf
Schloss Gottorf: Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Freizeitparks und Erlebniswelten
Natur-Hochseilgarten in Altenhof
Halimos-Hochseilgärten in Kaltenkirchen und Elmshorn
Städtetouren:
Lüneburg und Lüneburger Heide
Schwerin und Wismar
Lübeck und Umgebung
Kiel und Umgebung
Rendsburg und Eckerförde
Ostsee:
Mecklenburg-Vorpommern
Mit dem Mini-U-Boot auf Tauchstation
Sea Life Timmendorfer Strand
Kiel und Umgebung
Nordsee:
Sturmflutenwelt "Blanker Hans"
Multimar Wattforum
Seehundstation Friedrichskoog
Insel Neuwerk
Neu:
Halligen
Nordseeinsel Helgoland
Amrum |
Sylt | Föhr
Herausgeber Claus Strunz, Hamburger Abendblatt edition, 261 Seiten, Preis 14,95 Euro.
Einfach mal raus aus der Stadt – dieses Buch ist Ihr perfekter Ausflugsnavigator. Ob Nord- oder Ostseeküste, romantische Seen, endlose Marschen, blühende Heide, urige Dörfer oder historische Hansestädte – Abendblatt-Reporter stellen Ihnen die schönsten Regionen in Norddeutschland vor. In 31 Kapiteln lernen Sie Land und Leute, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und die schönsten Lokale kennen. Reizvolle Wander- und Radtouren mit detaillierten Karten locken aktive Entdecker, das Kinderprogramm sorgt für Familienspaß. Regen? Kein Problem, mit dem Schietwetter-Tipps bleiben Sie im Trockenen. Und falls aus Ihrer Landpartie doch ein verlängertes Wochenende wird, finden Sie hier die schönsten Hotels in der Region.
Im Westen der Stadt geht es zu den Elbmaschen oder über die Elbe ins Alte Land – dem Obstparadies vor den Toren der Stadt – zu einer Moorwanderung ins Teufelsmoor, einer Wattwanderung nach Neuwerk oder in die Hansestadt Bremen, die reichlich Kultur und Stadtgeschichte zu bieten hat.
Im Norden locken für Inselfans Helgoland, Amrum, Sylt oder Fehmarn, auch in Dithmarschen, an die Schlei und in der Holsteinischen Schweiz sowie rund um Lübeck gibt es viel zu entdecken. Die Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals, das Eidersperrwerk, die Hochbrücke Hochdonn kann man auf dem Weg nach Dithmarschen oder zur Nordsee kennen lernen. In St. Peter-Ording lädt Deutschland breitester Sandstrand mit den typischem Pfahlbauten zu langen Spaziergängen ein. Nur mit dem Schiff bzw. mit Fähren erreicht man die Nordseeinseln Helgoland, Amrum und Föhr. Dafür sollte man in jedem Fall ein langes Wochenende einplanen, um die Beschaulichkeit der Inseln und die Natur auch richtig genießen zu können. Auf die "mondäne Konkurrentin" Sylt fährt man dagegen auch zum Sehen und gesehen werden, wenngleich auch hier noch ungestörte Strand- und Wattspaziergänge möglich sind.
Östlich von Hamburg kann man auf dem Spuren Bismarcks den Sachsenwald ergründen oder die Lauenburger Seenplatte mit Ratzeburg, der Eulenspiegelstadt Möln und den wunderschönen Schaalsee kennen lernen. Wer einen größeren Ausflug unternehmen möchte, kann Schwerin mit seinem prachtvollen Schloss und den barocken Gärten erleben, Wismar – die Perle der nordischen Backsteingotik – die Mecklenburger Schweiz oder den Darß – eine Idylle für Naturliebhaber – mit dem beliebten Zeltplatz in Prerow oder dem ehemaligen Künstlerdorf Ahrenshoop an der Steilküste erkunden. Wer bis nach Rostock und Rügen fahren möchte, findet dort nicht nur eine herrschaftliche Bäderarchitekur, sondern auch unberührt erscheinenden Natur, endlose Strände und Caspar David Friedrichs berühmte weiße Steilküste im Norden der Insel.
Gleich unterhalb der Elbe erheben sich die Harburger "Berge" mit immerhin 155 m auf dem Hülsenberg oder 127 m auf dem Kiekeberg. Ein Naturparadies und Naherholungsziel der Hamburger direkt vor den Toren der Stadt. Der rund 105.000 ha große Naturschutzpark der Lüneburger Heide schließt sich nur wenig weiter südlich an. Er ist ein Paradies für Wanderer, Radler und Pferdefreunde. Heide, soweit das Auge reicht, und mit ein wenig Glück trifft man auch noch Schäfer, die mit ihren Heidschnucken durch die Landschaft ziehen. Ein Besuchermagnet ist die historische Altstadt von Lüneburg. Mehr als 1.000 Jahre bestimmte das Salz die Geschichte der Stadt. Erst 1980 schloss das Salzwerk seine Tore. Mehr darüber kann man im Deutschen Salzmuseum erfahren.
Neben informativen Texten und schönen Bildern gehören zu jedem Beitrag im Buch auch die wichtigsten Adressen, Informationen zu Sehenswertem und der Anfahrt sowie der Schietwetter-Tipp und Anregungen zum Programm für Kinder. Außerdem gib es zu zahlreichen Ausflugstipps ergänze Literatur aus der Reihe NDR-Landpartie.

von Reiner Elwers, 192 Seiten, Via Reise Verlag, Preis: 9,90 Euro.
Dieser Reiseführer hält für jeden neue Anregungen bereit. Familien mit
Kindern profitieren von den kurzen und unkomplizierten Erlebnistouren,
für Sportliche gibt es ausgedehnte Rad- und Wanderausflüge und
Tierfreunde erleben Biotope hautnah. Das Beste daran: Alle
vorgeschlagenen Ausflüge können ohne vorherige Planung, ohne Auto und
ohne großen finanziellen Aufwand unternommen werden. Einzige
Voraussetzung ist ein HVV-Großraumticket, und das lässt sich schnell und
einfach beschaffen.
Die lebendigen Beschreibungen der Ausflüge machen Lust auf ausgedehnte
Erkundungstouren. Eine Pirsch im Naturschutzgebiet, Radtouren durch das
Reich des Wachtelkönigs, eine Bergziegentour durch Blankenese und ein
Radweg zur Hase-und-Igel-Stadt Buxtehude sind nur einige der schönen und
kompetent recherchierten Vorschläge. Dazu gibt es Anregungen für eine
Rast, von der Waldschänke bis zum Schlosscafé ist für jeden Geldbeutel
und Appetit das Richtige dabei.

|