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KZ-Außenlager Spaldingstrasse (St. Georgsburg)

Kulturbehörde Hamburg, Denkmalschutzamt

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Die so genannte Georgsburg, ein siebenstöckiger Gebäudekomplex, wurde 1910 gebaut und zunächst als Tabakfabrik genutzt. Im Oktober 1944 wurde ein Teil des Gebäudes zum Außenlager des KZ Neuengamme erklärt, mit ca. 2000 männlichen Häftlingen aus dem KZ Neuengamme belegt. Die Lebensbedingungen der Russen, Polen, Franzosen, Belgier, Dänen, Tschechen und Deutschen waren katastrophal. Die Arbeitsfähigen mussten bis zum Sonnenuntergang in der Umgebung zerstörte Schienen reparieren, Minen räumen und Leichen aus den Ruinen bergen. Bis Anfang April 1945 starben dort etwa 800 Menschen.

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