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Gedenkstein und Stolperschwelle für die Euthanasie-Opfer in den ehemaligenAlsterdorfer Anstalten, jetzt Ev. Stiftung Alsterdorf

Arndt Streckwall

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Im April 1984 wurde ein Gedenkstein eingeweiht, der an die 629 körperbehinderten, psychisch kranken, teilweise auch lediglich verstörten oder verhaltensauffälligen Kinder und Erwachsenen erinnert. Sie wurden alle aus Alsterdorf deportiert, nur 79 überlebten die "Euthanasie"-Aktionen. Die Namen der Getöteten werden in einem Gedenkbuch genannt, das im Eingangsbereich der Alsterdorfer Sankt Nicolaus-Kirche ausliegt. Nach Dorothea Kasten, einem der Opfer, das nach der Deportation am 2. Mai 1944 in der Wiener "Euthanasie"-Anstalt "Am Steinhof" ermordet wurde, benannte die Stiftung Alsterdorfer Anstalten 1993 ihre Zufahrtsstraße. 2006 wurde vor dem Lageplan am Haupteingang der Alsterdorfer Anstalten in den Bürgersteig an der Dorothea-Kasten-Straße eine "Stolperschwelle" mit den Zahlen der Deportierten und Ermordeten eingefügt. An diesem Ort fuhren die Busse ab, mit denen die Opfer deportiert wurden.

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